
Suri
Vor etwa drei Wochen war ich auf dem Weg zur Arbeit, als mir Suri auffiel. Er war ganz allein unterwegs und pickte an einer Stelle ein paar Körner auf. Eigentlich nichts Ungewöhnliches – und trotzdem sagte mir mein Bauchgefühl, dass mit ihm etwas nicht stimmt.
Mehrfach versuchte ich, ihn zu sichern, doch Suri flatterte immer wieder davon. Beim dritten Versuch hat es schließlich geklappt.
Nach einigen Tagen zeigte sich dann bei ihm die PMV-Symptomatik. Suri gehört zu den kleinen „Sternenguckern“: Er dreht sich neurologisch nicht im Kreis und trifft seine Körner erstaunlich gut – aber sein Kopf zeigt ständig nach oben, als würde er in den Himmel und zu den Sternen schauen. ✨
Was dabei besonders auffällt: Suri bleibt einfach ganz ruhig sitzen, wenn man ihn herausnimmt. Als er zu mir kam, war er noch ein fiepsendes Taubenkind. Inzwischen ist er im Stimmbruch und macht lautstark seinen Unmut kund, wenn ich ihn aus seiner Box nehme. Weiterhin bleibt er aber wie erstarrt sitzen und man kann ihn einfach nehmen. Und genau das hätte ihn draußen zu einem leichten Opfer gemacht.
Nun darf Suri erst einmal in Ruhe gesund werden und wir schauen, wohin seine Entwicklung ihn führt. Fest steht schon jetzt: Für ihn wird irgendwann ein geschütztes Endzuhause gebraucht.
Wer Suri auf seinem Weg begleiten und ihn mit einer monatlichen Patenschaft unterstützen möchte, darf das sehr gerne tun. 🤍🕊️



