Stäubchen

Als die Meldung über ein winziges Taubenkind in einer Parkgarage kam, saß ich eigentlich schon im Zug nach Hause. Doch ich konnte sie nicht hilflos da sitzen lassen und bin kurz vor Abfahrt ausgestiegen, um dieses kleine Leben zu retten. Stäubchen war ein Bild des Elends: kaum 4 Wochen alt, nass, kalt und voller Staub, daher auch ihr Name. Sie war in einem Karton zumindest zur Seite gesetzt worden, aber nicht wirklich gesichert und es hätte alles mögliche passieren können.

Heute ist sie bei mri und das jüngste PMV Kindchen, das ich bislang hatte. Sie kann ihren Kopf kaum gerade halten, torkelt und hat eine stark schiefe Körperhaltung. Wie ihre Entwicklung verlaufen wird, ist noch völlig offen. Aber schon nach 2 Tagen fasst sie ein wenig Zutrauen und knabbert beim Füttern vorsichtig an meinem Finger. Eines ist sicher: Stäubchen wird geschützt aufwachsen und später in einem geschützten End-Zuhause leben dürfen. Wer ihre Entwicklung begleiten und Stäubchen mit einer monatlichen Patenschaft unterstützen möchte, darf sich gerne für das Kleine melden. Regelmäßige Updates zu ihrer Entwicklung werden dann erfolgen. Vielleicht wissen wir noch nicht, wohin ihr Weg führt - aber sie muss ihn nicht alleine gehen.

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