
Pikachu
Pikachu wurde mir ausgerechnet am Tag meines Umzugs vom Dachgarten gemeldet – eine junge Taube, die zwar etwas flatterte, aber nicht wirklich wegflog. Trotz des größten Umzugsstresses bin ich hin und konnte den kleinen Kerl sichern.
Anfangs war noch nicht klar, was ihm fehlte. Nach etwa einer Woche zeigten sich jedoch erste deutliche PMV-Symptome. Zusätzlich hatte Pikachu einen Kropfriss und musste deshalb bei der vogelkundigen Tierärztin genäht werden.
Inzwischen sind seine neurologischen Symptome leider sehr stark ausgeprägt. Sobald ich in seine Box greife, um ihn herauszunehmen, krampft er vor Angst. Sein Kopf liegt fast ständig am Boden, und auch sein Auge ist – wie es bei PMV häufiger vorkommt – eingetrübt.
Pikachu ist ein kleines, sehr ängstliches Taubenkind, das mir sehr leidtut. Ich hoffe sehr, dass sich seine neurologische Symptomatik bald bessert und er wieder etwas mehr Lebensqualität bekommt. 🤍
Eines ist schon jetzt klar: So kann Pikachu nicht zurück auf die Straße. Irgendwann wird er deshalb ein geschütztes Endzuhause brauchen.
Wer seine Entwicklung begleiten und Pikachu mit einer monatlichen Patenschaft unterstützen möchte, kann dies sehr gerne tun. Natürlich gibt es regelmäßige Updates zu dem kleinen Kämpfer. 🕊️



