Fridolin

Fridolin 

Heute mussten wir unseren kleinen Frido überraschend gehen lassen.

Vor einer Woche brachten wir ihn zur Tierärztin, weil er nur noch schlecht stehen konnte. Zunächst schien es ein Verdauungsproblem zu sein, und zwischenzeitlich durfte er auch wieder nach Hause, weil es ihm besser ging. Seit Freitag war er erneut in tierärztlicher Betreuung, wurde gründlich untersucht und intensiv versorgt. Wir haben wirklich alles versucht.

Am Ende stellte sich heraus, dass ein Nierenversagen die Ursache war – leider trotz regelmäßiger Kontrollen unentdeckt geblieben. Seine Krankheit verlief so gesehen innerhalb nur einer Woche.

Fridolin durfte schmerzfrei gehen.

Er ist im Schoß der Tierärztin eingeschlafen, begleitet von vielen Streicheleinheiten, ohne Kampf, ganz ruhig.

Trotz Kleinwüchsigkeit und Immunschwäche wurde er 2 Jahre und 2 Monate alt. Eine Zeit, in der er nichts anderes erfahren hat als Liebe, Wärme und Fürsorge.

Mit Frido geht eine kleine Ära zu Ende.

Wer ihn kannte, war seinem besonderen Wesen sofort verfallen. Er war unser Sonnenschein, unser Kämpfer, unser ganz besonderer Schatz.

Hier fließen viele Tränen.

Wir sind unendlich traurig.

Mach’s gut, kleiner Frido. 

 

15.02.2026 🖤 

 

 

Unser ganz besonderer Schatz: Fridolin

 

Frido wurde als kleines Küken am Hauptbahnhof gefunden. Schon früh zeigte sich, dass er nicht „ganz normal“ ist – und genau das macht ihn so besonders. Er leidet an einer Immunschwäche infolge des Circovirus und ist zudem kleinwüchsig. Ein zarter Körper, ein sensibles Wesen – und ein Herz, das sofort berührt.

Seit fast zwei Jahren ist Fridolin nun in unserer Fürsorge. Ohne diese wäre er schon lange nicht mehr am Leben. Er benötigt rund um die Uhr Zugang zu Futter, regelmäßige Gesundheitschecks sowie engmaschige Gewichtskontrollen, da sich sein Zustand jederzeit plötzlich verschlechtern kann. Mehr als einmal ist er dem Tod nur knapp entkommen – doch sein Lebenswille ist ungebrochen, und sein Lebensweg noch lange nicht zu Ende.

Durch das Virus friert Fridolin schnell, ist etwas wackelig auf den Beinchen und insgesamt langsamer als andere Tauben. Menschen scheut er überhaupt nicht – im Gegenteil. Seine Sanftheit, sein Vertrauen und seine stille Art machen ihn unglaublich liebenswert. Für Artgenossen ist das leider schwieriger: Sie spüren schnell, dass Fridolin „anders“ ist. Wahrscheinlich wird er nie eine feste Partnerin finden, auch wenn er sich ganz arg bemüht.

Fridolin hat ein sicheres, liebevolles Zuhause, in dem er bis an sein Lebensende bleiben darf – gemeinsam mit anderen Täubchen, umsorgt und sehr geliebt. Für die Nächte stehen ihm warme, beheizte Nestchen zur Verfügung, die er sehr genießt.

Um Fridolins regelmäßige Immunbehandlungen und medizinische Versorgung weiterhin gewährleisten zu können, entstehen hohe laufende Kosten. Daher freuen wir uns sehr über eine Patenschaft für diesen kleinen Kämpfer – und darüber, gemeinsam dafür zu sorgen, dass Fridolin weiterhin ein gutes, geschütztes Leben führen darf. 

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