PMV - Paramyxovirose

PMV (Paramyxovirose) ist eine Viruserkrankung, die bei Vögeln zu starken neurologischen Störungen führen kann. Das Virus ist nicht auf Menschen oder Säugetiere übertragbar, aber unter Vögeln sehr ansteckend.

PMV bei Tauben lässt sich durch eine erhöhte Orientierungslosigkeit erkennen. Etwa zwei Wochen nach der Ansteckung kommt es meist zu zentralnervösen Störungen, die mal stärker und mal weniger stark auftreten. 

Die Störungen sind an bestimmten Bewegungsmustern erkennbar. 
Die Taube dreht ihren Kopf oder sogar ihren Körper um die eigene Achse (im Kreis drehen). 
Die schleudernden Kopf-Bewegungen führen dazu, dass die Futteraufnahme und auch das Schlucken erschwert werden oder gar nicht mehr möglich ist. Werden sie in diesem Zustand nicht gefunden und gesichert, verhungern oder verdursten sie.

Wenn sich die Taube einmal mit PMV angesteckt hat, trägt sie den Virus ihr Leben lang in sich. Es gibt kein Medikament zur Behandlung. Doch das ist grundsätzlich kein Todesurteil. 

Auch wenn Symptome bei erhöhtem Stress immer wieder auftauchen können, ist es möglich, die Symptome zu lindern. Wichtig bei Tauben mit PMV ist, dass sie in fachkundige Hände kommen. Eine Linderung der Symptome dauert mehrere Wochen bis hin zu Monaten. Ist die akute Phase überstanden, können sie meist in betreute Taubenschläge überführt werden und ein artgerechtes Leben führen.

Eine Impfung schützt! Daher führen wir mehrmals im Jahr PMV-Impfaktionen für unsere Pfleglinge durch. In 2023 konnten wir 282 Tauben impfen lassen. 

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